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mainproject Wirtschaftssymposium

Intelligent agieren in stürmischen Zeiten

Europe/Berlin
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Das jährliche mainproject Wirtschaftssymposium im Frühherbst ist das regionale Forum für Führungskräfte und engagierte Mitarbeitende der Unternehmen am Bayerischen Untermain. Im Mittelpunkt stehen Informationen und Diskussionen zu Strategien und Methoden, die insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen der Region von hoher Relevanz sind.

Unter dem Leitgedanken „Intelligent agieren in stürmischen Zeiten“ richtet das Symposium den Blick auf nachhaltige und zukunftsorientierte Entscheidungen in einem zunehmend volatilen wirtschaftlichen und politischen Umfeld. Gerade in Zeiten hoher Dynamik zeigt sich, dass kurzfristiger Aktionismus kein nachhaltiges Verhalten darstellt. Gefragt sind vielmehr strategisches Denken, resiliente Strukturen und ein besonnener Umgang mit technologischen, ökologischen und gesellschaftlichen Veränderungen.

Die Themen werden im Zusammenspiel von Wissenschaft und Praxispartnern präsentiert. Das Symposium findet als Präsenzveranstaltung mit hohem Netzwerkcharakter in der TH Aschaffenburg statt. Die Teilnahme ist gratis. 

Hinweise zur Anreise: 

  • Einen Gebäudeplan finden Sie hier.
  • Das Parkhaus „Studierende“ in Flachstraße ist für Sie während der Veranstaltung geöffnet.
  • Ebenso erreichen Sie die TH Aschaffenburg über die Stadtbusse, Haltestellen Hochschule und Flachstraße, und den Bahnhalt Hochschule.

Das Programm



08:30 Uhr  Ankommen und Registrierung



09:00 Uhr  Eröffnung und Begrüßung
  • Eröffnung Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann und Prof. Dr. Wolfgang Alm
  • Grußwort von Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth, Präsidentin der TH Aschaffenburg
  • Grußwort von Markus Schlemmer, Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg 



09:20 Uhr  Impulse: "Wie ist die Lage? - Herausforderungen intelligent begegnen"
  • Wertschöpfung sichern: Circular Economy als Hebel für Resilienz und Unabhängigkeit (Prof. Dr. Carsten Reuter, TH Aschaffenburg): Rohstoffe, Energie und Lieferketten werden zunehmend zu strategischen Risikofaktoren. Der Impuls zeigt, wie Circular Economy Unternehmen dabei unterstützen kann, widerstandsfähiger zu werden, Ressourcen länger nutzbar zu machen und neue Handlungsspielräume zu gewinnen.
  • KI & Cybersicherheit: Zusammenspiel verstehen, Mehrwert erkennen (Prof. Dr. Marie Caroline Oetzel, TH Aschaffenburg): Künstliche Intelligenz verändert Geschäftsmodelle – und eröffnet zugleich neue Angriffsflächen. Dieser Impulsvortrag zeigt, wie KI und Cybersicherheit zusammenwirken, warum dieses Zusammenspiel für den deutschen Mittelstand entscheidend ist und wo daraus konkreter Mehrwert entsteht.



09:40 Uhr  Panel: Intelligent agieren - wie wir Krisen erfolgreich begegnen
  • Markus Schlemmer, Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg 
  • Prof. Dr. Marie Caroline Oetzel sowie 
  • Prof. Dr. Carsten Reuter (beide TH Aschaffenburg) diskutieren unter Beteiligung des Publikums


10:20 Uhr  Pause


10:45 Uhr  Parallel stattfindende Workshops: Intelligent agieren – praxisnah vertiefen 

Einige Bundesländer, beispielsweise Baden-Württemberg und Hamburg, streben es an, bis 2040 klimaneutral werden.  Einzelne Städte, wie München und Stuttgart, wollen dies bereits 2035 sein. Welche Möglichkeiten haben wir am Bayerischen Untermain und in unserer Region?  Wir wollen am Beispiel von Netto-Null-Gebäuden und -Kraftwerken erörtern, quasi "wie weit" wir mit den Technologien zur Erzielung von Klimaneutralität im Jahr 2026 sind - und wie das Ganze in der nächsten Zeit weitergehen wird.  

Wir haben drei ausgewiesene Praxisvertreter für unser Gespräch gewinnen können:

  • Joachim Agel, stv. Leiter, Kraftwerk Obernburg, Mainsite GmbH & Co. KG, ICO
  • Christian Breunig, Vorstandsvorsitzender, Energiegenossenschaft Odenwald eG
  • Karlheinz Paulus, Energieagentur Unterfranken e. V.

Anhand gemachter Erfahrungen wollen wir mit allen Teilnehmenden erörtern, wie sich die Beschaffung des nötigen Kapitals gestaltet, welche Renditen und sonstige Nutzwerte - mit welchen Anlagen -  erzielt werden konnten und welche Fragen der Akzeptanz sich in der Gesellschaft stellen.  

Die lineare Wirtschaftsweise folgt häufig dem Prinzip „produzieren, nutzen, entsorgen“. Dabei gehen entlang etablierter Wertschöpfungsketten wertvolle Rohstoffe, Materialien, Energie und wirtschaftliche Potenziale verloren. Die Circular Economy verfolgt einen anderen Ansatz: Wertschöpfung soll möglichst lange erhalten, Ressourcen im Kreislauf geführt und neue wirtschaftliche Chancen erschlossen werden.

Am Beispiel einer bereits industrialisierten Wertschöpfungskette analysieren wir, an welchen Stellen heute Wertschöpfung verloren geht, welche Ursachen dahinterstehen und wie sich diese Verluste in neue Geschäftsmodelle, Erlösquellen und nachhaltigen Mehrwert übersetzen lassen. Anhand eines konkreten Praxisbeispiels betrachten wir innovative Ansätze und „Thinking outside the Box“-Konzepte, die neue Anwendungsfelder in anderen Branchen erschließen und nachhaltiges Wachstum ermöglichen.

Welche Potenziale bieten Unternehmen am Bayerischen Untermain? Welche bestehenden Stoff-, Energie- und Wertschöpfungskreisläufe können weiterentwickelt werden? Und wie gelingt der Schritt von der theoretischen Circular Economy hin zu wirtschaftlich tragfähigen Lösungen in der Praxis?

Leitfragen sind unter anderem:

  1. Was bedeutet Circular Economy in der Praxis und welchen wirtschaftlichen Nutzen können Unternehmen daraus ziehen?
  2. Wo entstehen entlang bestehender Wertschöpfungsketten Ressourcenverluste und welche Möglichkeiten gibt es, diese zu vermeiden?
  3. Welche erfolgreichen Beispiele aus Industrie und Mittelstand zeigen, wie aus vermeintlichen Abfällen neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entstehen können?
  4. Welche Kooperations- und Kreislaufpotenziale bestehen für Unternehmen am Bayerischen Untermain?
  5. Wie lassen sich Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und wirtschaftliches Wachstum erfolgreich miteinander verbinden?

 Praxispartner ist Dr. Christoph Partes, Sustainabilty & Compliance Manager bei Cordenka GmbH & Co. KG

Moderation: Prof. Dr. Carsten Reuter und Katja Leimeister

In diesem interaktiven Workshop entwickeln wir gemeinsam eine Architektur und ein Verfahrensmodell für KI-Agenten – aufbauend auf bereits existierenden Prototypen. 

Im Fokus stehen Co-Creation, strukturierte Evaluation und die Weiterentwicklung konkreter Ansätze für den Praxiseinsatz.

Als Praxispartner begleitet die ASC Technologies AG in Hösbach diesen Workshop.




11:45 Uhr  Pause


12:15 Uhr  Barcamp mit fünf Themen aus dem Auditorium


13:00 Uhr  Mensch trifft Nao-Roboter - Co-Evaluation humanoider KI-Systeme

  • Wie „menschlich“ können KI-gestützte humanoide Systeme agieren?
  • In dieser Abschlusssession erleben Sie konkrete Szenarien im Zusammenspiel von Robotik und KI und sind eingeladen, diese kritisch mitzudenken und zu evaluieren – zwischen technischer Substanz und überzeugender Inszenierung. 


13:30 Uhr  Ausklang


14:00 Uhr  Ende

Diese Veranstaltung führen wir durch mit freundlicher Unterstützung von: